Aus dem Stadtparlament

Stadt übernimmt Bewirtschaftung des Ärztehauses
Parlament möchte über baulichen Abschluss beraten

Mit breiter Mehrheit beschlossen die Stadtverordneten, das Ärztehaus aus der Bodenbevorratungsvereinbarung mit der Hessischen Landgesellschaft herauszulösen und die Bewirtschaftung künftig selbst zu übernehmen. Über den baulichen Abschluss des Projektes wird hingegen im Parlament weiter beraten: Der Magistrat hatte – auf Basis der Vorschläge des Architekten Mienert – empfohlen, das Ärztehaus nunmehr mit vergleichsweise überschaubarem Aufwand zu einem Abschluss zu bringen. Danach Ärztehaus_23.06.14sollten die Liegendanfahrt im Bereich des jetzigen Haupteingangs optimiert, die Parkplatzsituation um die notwendigen Punkte verbessert und einige weitere Problempunkte beseitigt werden. Dafür waren Gesamtkosten in einer Größenordnung von etwa 500.000 EUR kalkuliert.

Die Stadtverordneten beschlossen jedoch – nach einer intensiven Diskussion in den Ausschüssen – die sich bietenden Möglichkeiten noch einmal weitgehender untersuchen zu lassen. Als Entscheidungsalternative soll ein Konzept erarbeitet werden, wie das Ärztehaus möglichst optimal gestaltet werden kann und welche Kosten eine solch optimierte Lösung, die – wie Bürgermeister Dr. Ritz im Bauausschuss erläuterte – wohl nur durch einen größeren Eingriff im Parkplatzbereich mit einer Neuorganisation der Erschließung erreicht werden könnte, verursachen würde.

Die Erstellung dieser Konzeption soll jetzt ausgeschrieben werden. Auf diese Art und Weise werden die Gremien der Stadt in die Lage versetzt, eine gut abgewogene Entscheidung zwischen einer – gegenüber dem Status quo sicher deutlich – verbesserten und einer (nahezu) optimalen Ausbau- und Erschließungsvariante zu treffen. Ein entsprechendes Konzept dürfte Anfang 2018 vorliegen. Zudem wurde auf Antrag der Bürgerliste ein Ausschuss zur Einsicht der Ärztehaus-Akten eingesetzt.

Bild: Über den baulichen Abschluss des Homberger Ärztehauses wird im Parlament weiter beraten. Foto: Dittmer


Betriebserweiterung von PMW einstimmig beschlossen

Der Weg ist frei für die geplante Betriebserweiterung: Einstimmig beschlossen die Stadtverordneten, der Änderung des Flächennutzungs- und des Bebauungsplans im Stadtteil Berge zuzustimmen, wodurch der Firma PMW Pumpen- und Maschinentechnik GmbH eine Erweiterung ihres Betriebs an ihrem Stammsitz möglich wird.

PMW Pumpen- und Maschinentechnik GmbHBerge1

PMW ist Partner der Industrie, Städte, Gemeinden und Landwirtschaft in den Bereichen Wasser- und Abwassertechnik, auch über die Grenzen Hessens hinaus. Als Vertragshändler von Flygt für ITT Wasser und Abwasser in Hessen wird dies zusätzlich belegt.

Als gewachsenes mittelständisches Unternehmen der Metallbearbeitung, erstreckt sich das Tätigkeitsfeld von PMW auch über die Bereiche Sondermaschinenbau und Fremdfertigung. In dem firmeneigenen CNC-Maschinenpark fertigt PMW neben der Auftragsfertigung auch maßgeschneiderte Sondermaschinen. Aber auch die Anfertigung von Einzelteilen jeglicher Pumpen, Motoren, Getrieben und Rührwerken erfolgt in Abstimmung mit den Herstellern, um kurze Instandsetzungszeiten zu ermöglichen.
Den Kunden erwartet ein Full-Service, sowohl in der Pumpentechnik, als auch im Sondermaschinenbau.

Verkauf von Gebäuden: Positiver Trend setzt sich fort

Der positive Trend im Homberger Gewerbegebiet Süd setzt sich fort: In der aktuellen Sitzung haben die Stadtverordneten mit großer Mehrheit dem Verkauf des Gebäudes U3 in der ehemaligen Ostpreußenkaserne zugestimmt. Hier werden künftig Schulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen stattfinden. Damit reduziert sich die Zahl der zum Verkauf stehenden Bestandsgebäude weiter, auch wenn eine Entscheidung bezüglich der Immobilien U4, U5 und U6 erneut vertagt wurde. Bei dieser geplanten Veräußerung handelt es sich um einen sehr vielschichtigen Sachverhalt, weil nicht nur Grundstücke und Gebäude verkauft werden sollen, sondern damit zugleich ein Betrieb aus der Homberger Innenstadt verlagert werden soll.

Entscheidung zur KiTa in Mardorf vertagt

Keine Entscheidung trafen die Stadtverordneten am 30.06.2017 zum möglichen neuen Standort der Kindertageseinrichtung (KiTa) in Mardorf. Hintergrund für die Vertagung des Tagesordnungspunktes waren noch offene Verhandlungspunkte mit dem Eigentümer des Grundstücks, das als möglicher neuer KiTa-Standort in Mardorf in Frage kommt.

Kommunales Investitionsprogramm (KIP)

Noch keine Entscheidung, aber intensive Gespräche im Ausschuss – so lässt sich der aktuelle Sachstand zum kommunalen Investitionsprogramm (KIP) wohl treffend zusammenfassen.
Durch die Förderzusage für das Projekt Markplatz 15, wodurch vormals eingeplante KIP-Mittel für Famlienzentrum und Elternschule sowie die Musikschule nicht mehr benötigt und daher anderweitig eingesetzt werden können und durch die Entwicklungen in Sachen KiTa Mardorf soll das Investitionsprogramm neu geordnet werden. Hiermit hat sich insbesondere der Ausschuss für Kinder, Jugend, Soziales und Integration intensiv befasst. Weitere Termine zum selben Thema dürften folgen.

Weitere Informationen zum Stadtparlament und die Unterlagen der vergangenen Sitzungen finden Sie hier.