“Inse Kirche” – …wenn das Tintenfass getroffen hätte…

Das Kirchenprogramm des Schwarzenberg-Theaters mit P1080334
seinem Nestor Justus Riemenschneider alias Bernd Köhler
hat in der Region schon in der Vergangenheit begeisternde Auftritte in nordhessischen Kirchen und auch in Homberg gefeiert.
Dazu brauchte es kein Lutherjahr. Dass die muntere Truppe an Luther nicht vorbeikommt, zeigt der Untertitel des neuen Programms. Jede Aufführung ist sowieso ein Unikat. Die örtlichen Bedingungen werden auch in der Kirche in Wernswig mit ins kabarettistische Spiel gebracht. Die Besonderheiten des Kirchengebäudes – mancher regelmäßige Kirchenbesucher wundert sich hinterher, was er oder sie noch nicht in „Inse Kirche“ bewusst wahrgenommen hatte. Zuschauerinnen und Zuschauer finden Personen rund um ihren Gottesdienst, Pfarrerin oder Küster P1080336
sowie Eigenheiten ihres Ortes wieder.

Bürgermeister Dr. Nico Ritz, Stadtverordnetenvorsteher Jürgen Thurau, Justus Riemenschneider, Pfarrerin Doreen Göbel und Rolf Römer stellten die kabarettistische Veranstaltung jetzt in der Wernswiger Kirche vor.
Der philosophierend-schwadronierende Grantler Justus erklärt dies alles in seinen Ausführungen über Gott und die Welt und den Nordhessen an sich. Für das musikalische Hörvergnügen zuständig ist mit mitreißendem Spiel Manfred Muche. Er bringt neben verschiedenen Musikinstrumenten auch Stimmen und Glocken zum Klingen.
Oft kritisch und zupackend, aber immer auch gleichzeitig sympathisierend und mit einem Augenzwinkern schmunzelnd, so unterhält das Programm seine Zuschauer.
Regie führt Rolf Römer. Er schlüpft auch kurz in die Rolle des Martin Luther. Mit dabei ist auch eine Luther-Puppe, die von Christiane Kunz vom Marionetten-Puppentheater Wernswig gefertigt wurde und auch gespielt wird. Die Puppe wird danach am 12. August beim Sommerfest des Puppentheaters in Wernswig verlost.

Und …„wenn das Tintenfass getroffen hätte“ ? Die Antwort auf diese hypothetische Frage gibt es natürlich auch.

Das Schwarzenberg-Theater präsentiert

„Inse Kirche“ …wenn das Tintenfass getroffen hätte…

Eine musikalisch-kabarettistische Lesung mit Kirchenführung

Freitag, 19. Mai 2017, 19 Uhr
Evangelische Kirche Homberg-Wernswig
Am Wolfsgarten, Homberg-Wernswig

Aus dem Inhalt : – Justus als Hilfsküster
– Pilgerreisen
– Glaubenssachen
– Endstation am Edersee
– Kirchenführung
– Serviceleistungen

Text und Idee : Bernd Köhler (alias Justus Riemenschneider)

Musikalische Schirmherrschaft : Manfred Muche (Orgel und Keyboard)

Regie : Rolf Römer (Martin Luther)

Einlass : 18.30 Uhr

Beginn : 19.00 Uhr

Bewirtung : Vor Beginn und in der Pause
durch die Evangelische Kirchengemeinde Wernswig

Eintritt : 13,– € – k e i n e Platzreservierung
Kartenverkauf über die Kreissparkasse Schwalm-Eder

Kartentelefon : 05681 / 9960

Der Erlös der Veranstaltung kommt der Kirchengemeinde in Wernswig zugute. Sie benötigt Geld für den Bau von Toiletten.

Foto v.li.n.re.:  Bürgermeister Dr. Nico Ritz, Stadtverordnetenvorsteher Jürgen Thurau, Justus Riemenschneider, Pfarrerin Doreen Göbel und Rolf Römer „inse Wernswiger Kirche“. Fotos: Uwe Dittmer

Foto 2: Christiane Kunz und Justus Riemenschneider mit der Luther-Puppe.