Homberger Unternehmer gründen Kreativnetzwerk

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Viele meist junge Unternehmer steckten ihre kreativen Köpfe zusammen und der Abend wurde spannend. Bei dem ersten Treffen am 23. November 2017 herrschte Aufbruchstimmung, ein entspannter Umgang miteinander und es sprühte und funkte vor Ideen.
„Leuchtürme, Storytelling, Gesichter, hochwertige Erlebnisse und Produkte anbieten, Made in Homberg, die Identifikation mit der Region stärken, Umweltschutz und die Steigerung der Lebensqualität, das waren Stichwörter, die immer wieder fielen. Man müsse die regionaltypischen Produkte und die Köpfe dahinter sichtbar machen.
Das Einzigartige und Regionaltypische solle wie ein Leuchturm aus dem Ganzen herausragen. Man wolle zukunftsfähige Ideen entwickeln, die Homberg und die Region lebenswert machen.
Die Identität einer Region werde durch die Summe der Unternehmer der Region mit ihrer jeweils eigenen Geschichte gebildet.
An solchen herausragenden Köpfen und Unternehmern fehlte es an diesem Abend in der Untergasse im ehemaligen Sportfachgeschäft Athletico nicht und so kann man den jungen und älteren Unternehmern ruhig glauben, dass sie ihre Ziele verwirklichen werden. Führen sie doch schon ihr eigenes, erfolgreiches Geschäft.Kreativtreffen
Der Geschäftsführer Ralf Ehring von Ehring Markenmöbel, Teja Habbishaw von der Teppichmanufaktur Habbishaw (er moderierte den Abend), Simone Bressan von der Eisdiele Bressan, Florian Ried von Ried Büroorganisation, Moritz Zinn vom Restaurant Zinn aus Wallenstein, Karsten Völker von Polster 7 aus Frielendorf, Hubertus Nägel von Tierfairbrik aus Hombergshausen, Ernst Groß und Kristina Fiand vom Kunst- und Werkhof Großropperhausen, Karsten und Samuel Waldeck von Shiftphones aus Falkenberg, Ilona und Rainer Wälde von der Gutshof Akademie aus Großropperhausen, Thorsten Mattern (Jugendarbeit THW), Julia Wenderoth (Frau Jott, Written Words), Christian von Gimborn (Dentallabor), Leona Boehm (Biohof Groß), Stephen Ziegler (Osteopathie) und Markus Schott von My Vale- Orthopädietechnik Schott aus Homberg. Er war Gastgeber des Abends.
Diese Akteure zu vernetzen und sie beispielsweise als ein erstes Projekt auf einer neuen Internetseite mit ihren Gesichtern, Geschichten und Produkten zu präsentieren, das ist ein spannendes Projekt. Die Akteure, zu denen auch Profis aus dem Bereich der Werbung und Medien gehören, so z.B. Jonathan Linker, der an dem Abend über das Projekt und die Ziele von Cittaslow informierte, möchten das Potential, das in der Region steckt, sichtbar machen. Deswegen sollen noch mehr dazu kommen, die sich engagieren möchten.
Es soll eine Plattform, ein Netzwerk entstehen, das sich für mehr Lebensqualität in Homberg einsetzen möchte. Das Netzwerk soll eine Initiative sein, die auch zur Bewerbung Hombergs als Cittaslow-Stadt beitragen soll, aber auch unabhängig davon bestehen soll.
Die Strahlkraft, das Potential, der Ideenreichtum und die Kreativität jedenfalls waren an diesem Abend sehr deutlich zu spüren.
Es wurde miteinander sogar schon an einem Slogan für die neue Internetpräsentation gearbeitet. Kristina Fiand: „Was haltet ihr von „Gesichter und Geschichten aus Hessisch-Sibirien”, das macht die Menschen aufmerksam auf uns!”
Teja Habbishaw sagte: „Wie findet ihr „Geschichten aus dem hessischen Outback?”
Einhellige Meinung war, dass dieser Abend ein inspirierender war und dass man sich auf jeden Fall wieder treffen möchte. Und bis dahin sollten Ergebnisse für die Internetpräsentation vorliegen, um diese beim nächsten Treffen zu besprechen.
Das nächste Treffen soll im Januar 2018 stattfinden. Ansprechpartner für das Kreativnetzwerk ist Jonathan Linker (E-Mail: jl@jonathan-linker.de). Bei Fragen zum Thema Cittaslow steht die Klimaschutzmanagerin der Stadt Homberg (Efze) Helene Pankratz (Telefon: 05681 994 246, E-Mail: helene.pankratz@homberg-efze.de) zur Verfügung. Uwe Dittmer

Bild 1: Die Mitglieder des Kreativ-Arbeitskreises entwickeln zukunftsfähige Ideen für Homberg. Fotos: Dittmer

Bild 2: Jonathan Linker (li.) informierte über das Konzept, das hinter Cittaslow steckt.