… von Luther lernen!

Luther_Bauer_ProjektEin LandArt-Projekt zum Lutherjahr 2017 von Dr. Hans-Joachim Bauer

Konzept und Durchführung: Dr. Hans-Joachim Bauer in Kooperation mit dem Förderverein „Haus der Reformation“

„… von Luther lernen“ besteht aus einer Kombination von Landart und Licht und es symbolisiert die Bedeutung des reformatorischen Wirkens von Martin Luther für Hessen.

Das Projekt wird an drei Orten erstellt:

auf einem Feld am Fuße des Burgberges erscheint das Portrait des Reformators auf einer Fläche von ca. 35.000 m².
Auf diesem Feld wurden bereits mehrere Landartprojekte realisiert: GENESIS mit den drei Einzelprojekten GOTT, MENSCH, PAX, 1994, 1995, 1996; TITANIC, 2008; EVOLUTION, ZIVILISATION DIGITALISATION, 2013 und andere.
auf der Burg, als Geburtsort der Stadt Homberg;
die Stadtkirche St. Marien, in der 1526 auf einer Synode die Reformation für die Landgrafschaft Hessen beschlossen wurde.
Diese drei zentralen Punkte werden durch einen Laserstrahl verbunden. Der Strahl – ausgehend vom Kopf Luthers – geht zum Burgturm und wird von dort auf die Reformationskirche umgeleitet.
Geplant ist der Einsatz des Lasers nach der Fertigstellung des Lutherportraits auf dem Feld (10. September 2017 zum Tag des offenen Denkmals) und am Reformationstag, dem 31.10. 2017.

Nachdem Landwirt Schröder das Feld abgeerntet hat (August 2017), erfolgt die Vermessung des Portraits. Die einzelnen Details des Gesichts, der Mütze und des Schulteransatzes werden eingemessen und markiert. Nacheinander werden die vermessenen Flächen mit landwirtschaftlichen Maschinen umgeackert. Das Bild Luthers wird als Kontrast zwischen den hellen Getreidestoppeln und der braunen Ackererde sichtbar. (siehe die Zeichnung von W.Krauss). Diese Arbeiten werden – je nach Wetterlage – ca. zwei Wochen dauern.
Am Rande der Kopfbedeckung von Luther wird von der einen zur anderen Seite ein schmaler Pfad „zwischen Hut und Hirn“ angelegt, so können Besucher über den Kopf des Reformators spazieren und seiner Bedeutung nachspüren.

Zeit: 10. September / 31. Oktober
Orte: Feld, Burgberg, Stadtkirche St. Marien