Tag der Städtebauförderung zum dritten Mal in Homberg

Ein großes Interesse fanden die Informationsangebote über die Förderprojekte der Städtebauförderung der Stadt Homberg (Efze) zum Tag der Städtebauförderung am 5. Mai. Der Erste Stadtrat Joachim Pauli begrüßte interessierte Bürgerinnen und Bürger in der ehemaligen Engelapotheke und wies auf die Bedeutung des Gebäudes als Kulturdenkmal und als ein wichtiges Gebäude im Ensemble des Marktplatzes hin.
„Es ist gut, dass die Stadt den Mut und Willen hatte, dieses Gebäude in Angriff zu nehmen. Die Schaffung von Wohnraum für junge Familien und die künftige Nutzung des Innenhofes als Grünzone in der Stadt sind zwei Punkte, die die Lebensqualität in der Altstadt verbessern werden”, sagte Joachim Pauli. Der Museumsbereich auf den beiden unteren Etagen werde in den nächsten 14 Tagen fertiggestellt und kann dann eingerichtet werden.
Mit dem neuen Treppenhaus und dem Fahrstuhl im Gebäude Obertorstrasse 2, das beide Gebäude miteinander verbindet, bleibe nicht nur die maximale Nutzfläche erhalten, die Flächen werden zudem barrierefrei erschlossen. Damit werde eine wesentliche Verbesserung der Wohn- und Arbeitssituation auch im kommunalen Bereich erreicht, so der Erste Stadtrat. Anschließend führte die zuständige Architektin Christine Hess durch das Haus und ging auf die Sanierungsarbeiten ein. Sie zeigte auch den Stand der Arbeiten im Gebäude Obertorstraße 1 und vermittelte den Besuchern viele Informationen und Details. Neben der ehemaligen Engelapotheke waren an diesem Tag die Kindertagesstätte Altstadt in der Salzgasse 5 geöffnet, ein Info-Point der Hessischen Landgesellschaft (HLG) mit Informationen über schon abgeschlossene Stadtumbauprojekte und über das Projekt „Zukunft Stadtgrün”. In der Touristinformation informierte der Integrationsbeauftragte Klaus Herz über die Nutzung des Gebäudes Marktplatz 19, das ein abgeschlossenes Förderprojekt des Programms Stadtumbau West ist.

Multifunktionshaus für Jugend u. Kultur Während einer Besichtigung des Hauses Marktplatz 15 (siehe Bild re.) informierte der Erste Stadtrat Joachim Pauli über das Bundesfördergramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur” (2017-2020). Dort soll eine sozial-integrative Gemeinschaftseinrichtung als „Multifunktionshaus für Jugend und Kultur“ entstehen. Sie soll von Volkshochschule, Musikschule Schwalm-Eder, Starthilfe Ausbildungsverbund Schwalm-Eder e .V., Familienzentrum und Elternschule Schwalm-Eder und dem TagesElternVerein Felsberg und Schwalm-Eder e.V. genutzt werden. Durch das Projekt des Multifunktionshauses „M15 /CO-OP, Jugend und Kultur“ werden diese genannten und bedeutenden sozial-integrativen Einrichtungen an einem Standort und „unter einem Dach“ gebündelt, das zudem deren Auftrag zukunftsweisend sichert.
Diese Organisationen leisten durch ihre Arbeit einen wesentlichen Beitrag zur sozialen Integration für Stadt und Umkreis. Gleichermaßen modellhaft und innovativ ist der städtebauliche Impuls, der durch die strukturierte Einbindung des neuen Gebäudekomplexes in das Gesamtgefüge der historischen Altstadt gesetzt wird. Der Bund stellt für diese Maßnahme in vier Jahren 2,7 Millionen Euro zur Verfügung. (di)

Bild 1: Erster Stadtrat Joachim Pauli (Mitte) begrüßte die Gäste kurz vor der Führung durch die ehem. Engelapotheke. Fotos: Uwe Dittmer

Bild 2:  Die Architekten Albert und Christine Hess informierten die Besucher und führten durch das Haus.

Bild 3:  Interesse fanden auch die Informationen der HLG und der Stadt über die Stadtumbauprojekte und das Projekt Zukunft Stadtgrün.

Bild 4: Bei einem Tag der offenen Tür führte die Leiterin der KiTa Altstadt Karin Momberg durch die Räumlichkeiten.

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