„Fit für die Zukunft” – Ideen zur Umgestaltung des Freibads

Das Freibad am Erleborn ist in die Jahre gekommen und weist einige bauliche Mängel auf. Um das Freibad am Erleborn wieder attraktiver und familienfreundlicher zu gestalten, wurden die Bürgerinnen und Bürger am 17. Mai ins Freibad eingeladen, um ihre Wünsche und Ideen zu erfahren. Bürgermeister Dr. Nico Ritz und Heinz-Jürgen Achterberg von dem Kasseler Büro „foundation 5+” begrüßten die Bürgerinnen und Bürger und informierten über zwei mögliche Varianten der Umgestaltung.
„Wir möchten heute nicht nur über Technik reden, sondern darüber, wie wir das Freibad insgesamt fit für die Zukunft machen können”, sagte Bürgermeister Dr. Ritz.
Dabei helfe das kommunale Investitionsprogramm von Bund und Land (KIP). Ein Teil dieses Fördergeldes soll für die Umgestaltung des Freibades aufgewendet werden, um einen Anfang zu finden, der der sich vor allem im Nicht-Beckenbereich abspielt. Die Verbesserung des technischen Bereichs soll zukünftig gesondert gefördert werden, so Dr. Ritz.
Jetzt soll zuerst in die Rahmenbedingungen investiert werden, um die Aufenthaltsqualität zu verbessern. Das Planungsbüro foundation 5+ mit Heinz-Jürgen Achterberg stellte an diesem Abend zwei Planungsvarianten vor. Dabei ging er zuerst auf die Defizite des Bades ein und zog folgende Schlüsse: der Weg vom Eingang zum Becken sei zu beschwerlich, die Sichtbeziehungen auf den Spielplatzbereich mit den Kindern sei zu nicht ausreichend, einen gastronomischen Betrieb gibt es nicht mehr, das Mobiliar wie z.B. die Spielgeräte sei veraltet, es gäbe eine strenge Trennung zwischen Liegewiese und Bad, beides müsse wieder zusammengebracht werden, die Liegeweise sei zudem zu schräg. Dennoch verfüge Homberg über ein Super-Schwimmbad mit Super-Potential, so Achterberg. Er stellte zwei Varianten der Umgestaltung vor:
1. Variante: vom Eingang zum Becken soll ein neuer Weg führen, der den Beckenrand in der Mitte des Areals erreicht.
2. Variante: vom Eingang zum Becken führen zwei Wege, die jeweils am linken und am rechten Beckenrand ankommen. bei beiden Varianten sollen die jetzt noch bestehenen Hecken und Mauern entfernt werden, so dass ein direkter Zugang zum Beckenbereich möglich wird. An die Stelle dieser Barrieren soll eine neue Treppenanlage die Höhenunterschiede überwinden helfen und so einen direkten und einfachen Zugang zum Becken ermöglichen. Außerdem soll die Liegeweise durch Terrassierung besser nutzbar werden und im Eingangsbereich soll eine grössere Terrassenfläche die Aufenthaltsqualität (mit Sitzgelegenheiten) verbessern. Thematische Holzspielgeräte könnten das Spielgeräteangebot attraktiver machen. Anschließend nutzten die interessierten Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, ihre Wünsche, Anregungen und Vorschläge auf einem Flipchart zu hinterlassen. Diese sollen in das Umgestaltungskonzept eingearbeitet werden.

Dort fanden sich Vorschläge, wie: Sonnensegel, Umkleide zu weit weg (Sichtschutz), Strandfußball, Barrierefreiheit, Anbindung an Wohnmobilstellplatz (Dusche und WC, Entsorgung Chemie), Gastronomie, familienfreundliches Babybecken, Mischung aus den zwei Varianten, kein Holzspielzeug, sondern Holz-Kunststoffgemisch, Tischtennisplatte, Sitzstufen am Rasen, Linden und Hecken stehen lassen (Windschutz), nicht so viel Beton, sondern Grün, Sanitäranlagen optimieren, mobile Sauna anbieten, einfache Übernachtungsmöglichkeiten (Zelt etc.),
– Duschen und Umkleide im Beckenbereich
– Wärmekabine für Schwimmer
– eine Eistruhe im Kassenbereich da die Gastronomie geschlossen ist
– Bessere Reinigung der momentan vorhandenen Duschen
– Sitzgelegenheiten am Planschbecken
– Wasserspielplatz
– Eine Schwimmerbahn dauerhaft absperren
– Sonnensegel am Babybecken
– Umkleide zu weit weg (Sichtschutz)
– Strandfußball
– Barriere Freiheit 6 %
– Anbindung Wohnmobilplatz(Dusche+WC, Entsorgung, Chemie)
– Gastronomie
– Babybecken Familienfreundlich
– Mischung aus den zwei Varianten
– Kein Holzspielzeug, Holz-Kunststoffgemisch
– Tischtennisplatte mit Hecke (wegen Wind)
– Hackschnitzelanlage für Dauerhafte Wassertemperatur von mind. 22 Grad
– Terrasse für Gastronomie
– Hotspot/WLAN anbieten (wer Eintritt zahlt, bekommt Zugang)
– Pflichtenheft erstellen für „Muss“ und „Wunsch“ – beeinfluss Kosten/Ausgaben
– Sanitäranlagen optimieren/Sichtschutz der Umkleiden erneuern (Föhnraum)
– Mobile Sauna anbieten
– Einfache Übernachtung (Zelt etc.) ermöglichen
– 5 Meter Sprungturm
– Der Frosch muss erhalten bleiben
– Grillplatz etc. (vergleichbar Stockelache)
– Windschutz/Wintergarten
– Solar optimieren (Verschaltung, Ausrichtungen)
– Wärme Abdeckung für Becken ggf. Partiell
– Spielgeräte wie an der Osterbachschule zum Balancieren
– Neujahrschwimme und Nachtschwimmen anbieten
– Wellenrutsche
– Keine Holzspielgeräte (Pflege auf Dauer), eher Wasserspielplatz (Edelstahl, Wartungsfrei, zwar teurer in der Anschaffung). (di)

Bild 1: Bürgermeister Dr. Nico Ritz informierte über die Gründe, warum eine Umgestaltung des Freibades künftig nötig wird. Fotos: Uwe Dittmer
Bild 2: Heinz-Jürgen Achterberg von foundation 5+ stellte die zwei Varianten vor.

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