„Die KiTa Wernswig als Nachwuchsabteilung der Wernswiger Grundschule”

In der Bürgerinformationsveranstaltung in Wernswig am 26. September 2018 war die Erweiterung oder der Neubau der Kindertagesstätte in Wernswig das zweite große Thema. Es stand außer Frage, dass Wernswig eine größere KiTa benötigt. Bürgermeister Dr. Nico Ritz informierte die Wernswiger darüber, dass sich die zeitliche Spanne der Kinderbetreuung ausgeweitet habe (7 bis 17 Uhr). Die Kinder würden schon mit einem Jahr in die Kinderbetreuung gegeben. Und die KiTa Wernswig könne aktuell, so Dr. Ritz, keine Kinder betreuen, die jünger als zwei Jahre sind. Die KiTa in Wernswig erfülle aktuell nur noch bedingt – von der Fläche, den sanitären Einrichtungen und dem Mittagessensangebot her – die Bedingungen, die eine moderne Kindertageseinrichtung erfüllen müsse. Sie sei in die Jahre gekommen. Deshalb müsse sie auch für den Bereich der Kinderbetreuung unter zwei Jahren auf den neuesten Stand gebracht werden. Zu den zwei altersgeöffneten Gruppen ( 2-6 Jahren) soll daher eine Krippengruppe (1-3 Jahren) kommen. „Außerdem ist die KiTa Wernswig die Nachwuchsabteilung der Wernswiger Grundschule”, betonte Dr. Ritz die Wichtigkeit der Einrichtung für den Standort Wernswig. Der Bürgermeister stellte sodann die drei möglichen Varianten, die von der Bauverwaltung als Ideen in die Diskussion eingebracht wurden, vor.

Variante 1: Anbau auf Fläche der KiTa
Eine bauliche Erweiterung des bestehenden Kindergartens auf der Fläche des Außenbereichs der KiTa, sozusagen auf Kosten der aktuellen Nutzung (Kosten: 1,6 Millionen Euro).

Variante 2: Bau auf der grünen Wiese
Die KiTa wird in der Straße Rodenäcker neu gebaut, auf der grünen Wiese, auf einer Fläche von 3.500 Quadratmetern. Dabei würde der Neubau davon eine Fläche von 650 Quadratmetern einnehmen. Voraussichtliche Kosten: 1,85 Millionen Euro.

Variante 3: Umbau Hof Rohde
Das alte landwirtschaftliche Anwesen Hof Rohde in Nähe der Grundschule könnte umgebaut werden zu einem „Bauernhof-Kindergarten”. Auf einer Aussenspielfläche von 2.400 Quadratmetern könnte ein Kinderspielplatz eingerichtet werden. Das Wohngebäude des Hofes würde für die Verwaltung der KiTa genutzt. Ein Anbau wäre für die Gruppenräume vorgesehen. Diese Variante, so Dr. Ritz, stelle die mit Abstand größte Herausforderung dar, mit einem Kostenaufwand von 2,1 Millionen Euro. Alle drei Varianten seien nur Vorschläge, jedoch zeigte die anschließende Diskussion, dass sowohl für den Neubau als auch für die Nutzung der Hofanlage Sympathien und Gründe vorhanden waren. Es wurden jedoch Bedenken bei den Kosten geäußert. Die Diskussion hat begonnen. (di)

Bild 1: 60 Wernswigerinnen und Wernswiger waren gekommen und informierten sich über die Zukunft des Wernswiger Kindergartens. Fotos: Uwe Dittmer
Bild 2: Reges Interesse war vorhanden, als es um die Kindertagesstätte in Wernswig ging.

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