Schätze von Homberg`s Dachböden: 376 Jahre alte Kurfürstenbibel

Es ist ein wichtiges Buch für den außer- schulischen Lernort „Haus der Reformation”, welches der Leiter des Heimatkundlichen Archivs, Eckhard Preuschhof, an Bernd Herbold übergab. Die 376 Jahre alte „Kurfürstenbibel” (1642) stammt aus dem Nachlass des Homberger Dichters Heinrich Ruppel und ist eine Erbgabe an die Stadt Homberg.

Sie ist seit 2012 im Besitz der Stadt Homberg. In der ehemaligen Engelapotheke am Marktplatz 16 veranschaulicht sie künftig, wie bedeutsam und revolutionär das Medium Buch damals war. Diese Kurfürstenbibel wurde von Johann Andreas Endters in Nürnberg im Jahre 1642 gedruckt.

Der Druck wurde von Herzog Ernst dem Frommen von Sachsen 1641 in Auftrag gegeben. Sie wurde als „Kurfürstenbibel” bezeichnet, weil in ihr neben dem eigentlichen Text der Bibel elf Porträts von protestantischen Kurfürsten der Refor- mationszeit, ein Stich Martin Luthers, Landkarten und Glaubensbekenntnisse abgebildet sind. Letzter Besitzer des kostbaren Buches war Heinrich Ruppel. (di)

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