Dorfentwicklung in Welferode: Infrastruktur soll verbessert werden

„Was gefällt Ihnen eigentlich besonders gut an Welferode?” Mit dieser Frage eröffnete Diplom-Ingenieurin Sonja Kunze den Abend im Dorfgemeinschaftshaus Welferode (DGH). Es ging ihr hierbei um ein erstes Brainstorming, um zu erfahren, wo sich die Lieblingsorte der Welferoder befinden und was sie für verbesserungswürdig in ihrem Dorf halten. Denn obwohl es in den vergangenen drei Jahren kein Geld für Dorferneuerungsprojekte vom Land Hessen gegeben hatte, möchte die Stadt Homberg nicht auf die Aufnahme in das Förderprogramm warten, sondern jetzt schon anfangen, in Welferode Verbesserungen herbeizuführen. „Das Geld wird organisiert, um die Dorferneuerung umzusetzen”, versprach Bürgermeister Dr. Nico Ritz. Er wie auch Ortsvorsteher Hans-Joachim Schwietering freuten sich über die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Diese hatten viele Anregungen und Wünsche im Gepäck. Schön an Welferode sei der Sonnenuntergang, die Gemeinschaft und das Backhaus. Jedoch war auch Kritisches zu hören: „Unbebaute Grundstücke im Neubaugebiet ruhen vor sich hin”, „die Busverbindung ist eine Katastrophe”, „im DGH fehlt ein Stuhllager”, „die Toiletten im DGH sind zu klein und die Küche muss komplett neu gestaltet werden”. Sonja Kunze schlussfolgerte: „Sie merken, es geht nicht nur um das Bauliche, sondern auch um die Infrastruktur. Dabei sei die Lage des DGH gut, weil zentral. Und so wurde über den öffentlichen Personennahverkehr ebenso diskutiert, wie über den Ausbau des Radwegenetzes, des CarSharings und der Stationen für Elektroautos. Der Endausbau des Panorama- und Finkenweges und die mögliche Versorgung mit Glasfaserkabel standen ebenfalls auf der Themenliste. Sonja Kunze gab zum Schluß einen Ausblick auf den weiteren Verlauf der Dorfmoderation. Eine Begehung des DGH und Gespräche folgen im März/April, ein Workshop für konkrete Projekte im Mai mit vertiefender Moderation und Abschlussveranstaltung. (di)

Bild: 50 Bürgerinnen und Bürger waren insgesamt in das Dorfgemeinschaftshaus gekommen. Foto: Dittmer

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