Sechs Kommunen sind Entlassung aus Schutzschirm nahe – Homberg ist dabei!

Sechs weitere hessische Kommunen sind der Entlassung aus dem Kommunalen Schutzschirm nahe: Homberg (Efze), Neuental, Laubach, Staufenberg, Gedern und Glauburg haben drei ausgeglichene Haushalte in Folge erzielt und damit die wichtigste Grundvoraussetzung erfüllt, um aus dem Programm des Landes entlassen zu werden. Finanzstaatssekretär Dr. Martin Worms war in Homberg, Laubach und Gedern zu Gast, um die Konsolidierungserfolge der sechs Kommunen zu würdigen.
„Das Land hat den Schutzschirm aufgespannt, damit die 100 konsolidierungsbedürftigsten Kreise, Städte und Gemeinden Hessens wieder finanziellen Spielraum für die Zukunft erhalten. Rund drei Milliarden Euro haben wir dafür in die Hand genommen.
Eine Investition, die sich gelohnt hat, denn 2018 haben die Schutzschirmkommunen über eine halbe Milliarde
Euro mehr erwirtschaftet, als vertraglich vereinbart. Auch bei den Kommunen, denen ich heute gratuliere, zeigt sich: Der Schutzschirm wirkt!“, erklärte der Finanzstaatssekretär. Die Stadt Homberg (Efze) konnte den
vereinbarten Haushaltsausgleich für das Jahr 2016 schon ein Jahr früher erreichen und erzielte in den  Folgejahren deutliche Überschüsse. Sie hatte im Rahmen des Schutzschirms Entschuldungshilfen in Höhe von 15,9 Millionen Euro vom Land erhalten. „Homberg hat es fast geschafft: Dreimal in Folge konnte die Stadt einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen – zur Entlassung aus dem Schutzschirm fehlen nun lediglich noch die geprüften Jahresabschlüsse.
Meine Gratulation zu diesem erfreulichen Ergebnis, zumal die Stadt außerdem noch aus eigener Kraft sämtliche Kassenkredite abgebaut hat“, erklärte der Staatssekretär.
Hombergs Bürgermeister Dr. Nico Ritz sagte: „Der Kommunale Schutzschirm des Landes Hessen hat die Kreisstadt Homberg (Efze) wesentlich darin unterstützt, ihre Haushaltslage zu verbessern. Letztlich
gab er den Anstoß für einen auf Dauer angelegten Konsolidierungskurs.“

 

 

Bild: Der Erste Beigeordnete Erich Strohm aus Neuental freute sich mit Dr. Martin Worms und Bürgermeister
Dr. Nico Ritz über die gute Nachricht und den Rotwein. Foto: Uwe Dittmer

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