Neue KiTa Mardorf offiziell eröffnet

Im November 2018 war der Spatenstich, Anfang April 2019 wurde Richtfest gefeiert, ab Oktober 2019 war die KiTa für die Kinder geöffnet und am Samstag, 8. Februar 2020 fand nun die offizielle Eröffnung der Kindertagesstätte in Mardorf statt. Hombergs Bürgermeister Dr. Nico Ritz eröffnete im Beisein von AWO-Geschäftsführerin Adele Hafermas-Fey, Architekt Christian Gerlach, dem Ersten Kreisbeigeordneten Jürgen Kaufmann, den Kindern und Eltern, Erzieherinnen, dem Ortsbeirat, den Mitarbeitern des Bauamtes, der Dorfgemeinschaft und der am Bau beteiligten Firmen die neue Kindertagesstätte (KiTa). Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) ist die Trägerin der Einrichtung. Auf 700 Quadratmetern ist die KiTa „Mardorfer Mäuse” ein imposantes Gebäude, in dem sich 60 Kinder entfalten können.

Seit dem Spatenstich im November 2018 ist viel passiert. Drei Gruppenräume – einer für Kinder bis drei Jahre und zwei für Kinder ab drei Jahren – sind auf dem Grundstück an der Mosenbergstraße/ Ecke Im Baumgarten entstanden. Alle drei sind mit Oberlichtern in den Dächern ausgestattet. Sie zeigen nach Osten und sorgen so dafür, dass die Kinder ihren Tag in der KiTa mit natürlichem Sonnenlicht beginnen können. Zu jedem Gruppenraum gehört ein kleiner Außenspielbereich, für die Kinder unter drei Jahren gibt es einen extra Schlafraum.

Ein großer Bewegungsraum in der KiTa bietet ordentlich Platz zum Spielen. Die Aufenthaltsräume für die Erzieher sind im hinteren Teil des Gebäudes untergebracht. So wird die neue Kita auf etwa 700 Quadratmetern allen Anforderungen gerecht. Die Gruppe für Kinder unter drei Jahren wurde neu geschaffen.

Vom Kinderchor zur KiTa

Dabei sehen die Anfänge der Einrichtung 1974 in Mardorf eher unkonventionell, ja provisorisch aus. Gertrud Kothe gründete damals einen Kinderchor und zog mit der Gruppe in das Dorfgemeinschaftshaus ein. In den neunziger Jahren hat die AWO dann den eingruppigen Kindergarten als Träger übernommen. Aus dem ehemaligen Kinderchor war eine KiTa geworden. „Es sollte dort nur eine Übergangslösung sein”, erinnert sich Adele Hafermas-Fey, „die bis zum Jahr 2017 andauerte.”

Habermas-Fey dankte denn auch dem AWO-Team für die geleistete Arbeit, dem Ortsbeirat und der Dorfgemeinschaft für die intensive Unterstützung. Sie dankte auch den am Bau beteiligten Firmen und Bauleiter Andre Holl. Das taten auch Architekt Christian Gerlach und Dr. Ritz. Letzterer bedankte sich ebenfalls bei seinen städtischen Mitarbeitern Gabriele Bernd und Architekt Dominik Oehler für die geleistete Arbeit.

Dr. Ritz: „Viel für die Entwicklung des Dorfes getan” Eines sei sicher, man habe als Stadt mit dem Bau der KiTa in Mardorf viel für die Entwicklung des Dorfes getan, sagte Bürgermeister Dr. Nico Ritz. Mardorf habe insgesamt eine sehr gute Zukunftsperspektive durch die verkehrstechnische Anbindung an die K26 und durch noch freies Bauland. Die Einwohnerzahlen seien in den letzten Jahren wieder gestiegen. Sicherlich liege dies auch an der vorhandenen KiTa. Sie sei für die Kinder des ganzen Stadtbereichs da. In ein paar Monaten sei die KiTa komplett ausgelastet. Die Entscheidung für den Neubau sei deshalb wohl richtig gewesen. „Die Stadt Homberg hat die vierte KiTa in vier Jahren gebaut, die wir eröffnen”, freute sich der Bürgermeister.

Der Neubau der Kindertagesstätte in Mardorf werde etwas über zwei Millionen Euro kosten, dabei könne die Stadt mit 900.000 Euro an Zuschüssen vom Bund rechnen. „Es ist gut, dass wir auf die Zukunft unserer Stadt bauen, denn wenn wir keine KiTa-Plätze schaffen, zieht auch niemand mehr nach Homberg”, so der Bürgermeister. Jürgen Kaufmann ging sogar noch weiter und sagte: „Im ländlichen Raum brauchen wir die KiTas für die Zukunft unserer Ortschaften.” Daher habe der Landkreis noch zusätzliche 30.000 Euro aus dem kommunalen Landesausgleichsstock für KiTas in Homberg beigesteuert. (di)

Bild: Sie alle haben die KiTa „Mardorfer Mäuse” eröffnet, v.li.n.re.: KiTa-Leiterin Anja Kretschmar, Architekt Christian Gerlach, die Elternbeiratsmitglieder Christian Schröder und Julia Krug, AWO-Geschäftsführerin Adele Hafermas-Fey, Bürgermeister Dr. Nico Ritz und der Erste Kreisbeigeordnete Jürgen Kaufmann. Im Elektro-Kinderwagen, v.li.: Lina Marie Völker und Matthes Schrot, Arvid Schröder und Oliver Kaiser und Merle Huhndorf. Foto: Uwe Dittmer

 

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