Interkommunale Kleiderkammer – Anforderung von Dienstkleidung

Zentrale Ausgabe von einheitlicher Ausstattung – Gute Zusammenarbeit

Anforderung Dienst- und Schutzbekleidung 2020

Die Zusammenarbeit der Städte und Kommunen Homberg (Efze), Frielendorf, Knüllwald und Schwarzenborn funktioniert in einigen Bereichen gut. Jetzt arbeiten die Städte und Gemeinden auch im Bereich der Feuerwehren mit dem Projekt der neuen Kleiderkammer für die Einsatzkräfte noch enger zusammen. Die interkommunale Kleiderkammer im Homberger Feuerwehrstützpunkt an der Wallstraße bietet auf 70 Quadratmetern Platz für die neue Bekleidung der Feuerwehrmänner und-frauen. Auch eine Umkleidekabine ist vorhanden. Am 4. September 2018 wurde die Kleiderkammer offiziell in Betrieb genommen. Die Bürgermeister Jürgen Liebermann, Dr. Nico Ritz, Jürgen Roth und Thorsten Vaupel, die Gemeindebrandinspektoren Carsten Löffler (Knüllwald) und Christian Nill (Frielendorf) und die Stadtbrandinspektoren Jörg Rohde (Homberg (Efze)) und André Dickhaut (Schwarzenborn) stellten die zentrale Kleiderkammer der Öffentlichkeit vor.

45 Jacken und Hosen für den sicheren Einsatz

Die Kleiderkammer wird jetzt erst einmal mit 45 Jacken und Hosen in den gängigen Größen ausgestattet. Wird Kleidung ausgegeben, wird sie nachbestellt und aufgefüllt. Mit der Zeit werden dann auch weitere Ausstattungsteile wie Stiefel, Helme u.a. in die Kleiderkammer aufgenommen und das Angebot damit erweitert. Alle Kommunen haben sich im Vorfeld auf einen gemeinsamen Hersteller geeinigt, so dass alle Wehren einheitlich ausgestattet werden.

Die Kosten für die Erstausstattung der Kleiderkammer betragen insgesamt 24.600 €, diesen Betrag teilen sich die Städte und Kommunen anteilig. Mit dem Projekt möchten die Städte und Kommunen eine bessere und einheitliche Ausstattung aller Feuerwehrmänner- und frauen erreichen. Längere Wartezeiten auf Bekleidung werden damit vermieden, die Sicherheit und die Motivation der Einsatzkräfte erhöht. Michael Bühn, der Frielendorfer Fachbereichsleiter Zentrale Dienste, hat bereits weitere Anfragen aus anderen Kommunen, die sich der neuen Kleiderkammer anschließen möchten.

Eine Arbeitsgruppe plant Projekte der interkommunalen Zusammenarbeit

Eine Arbeitsgruppe wurde ins Leben gerufen, um das gemeinsame Vorhaben zu besprechen und zu planen. Früher erhielten alle Feuerwehrleute eine einfache TH-Kleidung (TH steht für „technische Hilfeleistung“), jetzt erhalten alle Einsatzkräfte bei Neueinkleidung die sonst bisher nur von Atemschutzträgern genutzte Brandschutzjacke und Brandschutzhose. Beide schützen besser vor Hitze und Nässe. Die Arbeitsgruppe arbeitet künftig an dem nächsten Schritt der interkommunalen Zusammenarbeit im Bereich des Atemschutzes und der Feuerwehrverwaltung. Diese Zusammenarbeit soll weiter ausgebaut werden. Aktuell besteht schon eine sehr gute Kooperation im Einsatz- und Übungsdienst: regelmäßige Ausbildungsveranstaltungen, wie z.B. die Truppmann 2 Ausbildung (eine Vorstufe zum Truppführerlehrgang) und verschiedene Ausbildungsabende, die mit den Wehren der Kommunen Frielendorf und Knüllwald gestaltet werden. Außerdem kooperieren die drei Wehren aus Homberg, Frielendorf und Knüllwald bei Alarm und unterstützen sich bei Bedarf im Einsatz. (di)

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